Höxter (TKu). Es war ein Konzertabend, welcher der Huxarium Gartenpark mit einer Kulisse aus Feuer, Licht und donnernden Gitarrenriffs noch nie gesehen hat! Viele Menschen aus der gesamten Region und sogar weit darüber hinaus strömten in den Huxarium Gartenpark, um den Auftritt der Rammstein-Tribute-Band „Völkerball“ zu sehen, die mit ihrer aktuellen „Engel Tour 2026“ auch in Höxter Station machte. Mehr als 1600 Besucherinnen und Besucher waren dabei. Bereits im Vorfeld hatten die Veranstalter eine spektakuläre Show mit aufwendiger Pyrotechnik, beeindruckenden Bühnenelementen und einer möglichst originalgetreuen Umsetzung des Rammstein-Erlebnisses angekündigt. Und die Erwartungen wurden nicht nur erfüllt, sie wurden weit übertroffen. Schon mit den ersten Klängen wurde deutlich, warum sich Völkerball selbst als „die authentischste Rammstein-Tribute-Band Europas“ bezeichnet. Mit lautem Knall startete die Show. Die Musiker lieferten eine energiegeladene Performance, die das Publikum von Beginn an mitriss. Gewaltige Gitarrenwände, druckvolle Rhythmen und die markante Stimme von Sänger René sorgten dafür, dass sich viele Besucher fühlten, als stünden sie auf einem echten Rammstein-Konzert.
Die Wärmestrahlung der Pyroshow war auch noch in mehr als 100 Metern Entfernung wahr zu nehmen. Besonders beeindruckend war jedoch die visuelle Umsetzung. Über den gesamten Abend hinweg schossen Flammen meterhoch in den Nachthimmel über Höxter. Funkenregen, Feuerfontänen und perfekt abgestimmte Lichteffekte verwandelten die Bühne in ein spektakuläres Gesamtkunstwerk. Die pyrotechnische Inszenierung gehörte zweifellos zu den Höhepunkten des Konzerts. Immer wieder brandete Jubel auf, wenn neue Effekte gezündet wurden und die Besucher die Hitze der Flammen sogar noch in größerer Entfernung zur Bühne spüren konnten. Die Band präsentierte zahlreiche Klassiker aus dem Repertoire von Rammstein. Songs wie „Sonne“, „Ich Will“ und „Engel“ sorgten für lautstarke Mitsing-Momente und eine ausgelassene Stimmung im Publikum. Besonders bei den bekanntesten Titeln verwandelte sich der Gartenpark in ein Meer aus erhobenen Händen, leuchtenden Smartphones und begeisterten Gesichtern.
Ein weiterer Höhepunkt des Abends war die aufwendig inszenierte Darbietung von „Engel“. Passend zum Namen der Tour erhob sich Sänger René mit großen Engelsflügeln hoch über die Bühne und bot den Zuschauern ein beeindruckendes Bild, das lange in Erinnerung bleiben dürfte. Die Kombination aus Musik, Licht und Spezialeffekten sorgte in diesem Moment für echte Gänsehaut. Auch die bekannten provokanten Showelemente fehlten nicht. Mit nachgebauten Requisiten, aufwendigen Kulissen und zahlreichen Spezialeffekten gelang es Völkerball, den typischen Charakter der Berliner Originale überzeugend einzufangen. Dabei zeigte sich einmal mehr, wie viel Arbeit und Leidenschaft hinter der Produktion steckt. Die Band hatte bereits in Interviews betont, dass für sie von Anfang an klar gewesen sei, dass man Rammstein nicht einfach nur musikalisch covern könne. Erst die Verbindung aus Musik, Pyrotechnik, Kulisse und Inszenierung mache das Erlebnis komplett.
Dass dieses Konzept aufgeht, bewies die Resonanz des Publikums. Viele Besucher reisten aus der gesamten Region an, um die Show zu erleben. Immer wieder waren Reaktionen zu hören. Zahlreiche Fans sangen jede Zeile mit und feierten die Band vom ersten bis zum letzten Song. Nach rund zweieinhalb Stunden erreichte der Abend schließlich seinen Höhepunkt. Ein gewaltiges Pyrofinale tauchte die Bühne in ein Inferno aus Licht, Feuer und Funken. Die finale Inszenierung sorgte für tosenden Applaus und stehende Ovationen. Während die letzten Flammen in den Nachthimmel stiegen, feierten die Zuschauer die Musiker minutenlang und forderten lautstark Zugaben, denen auch stattgegeben wurde mit bekannten Liedern wie „Engel“ und mehr. Nur das Lied „Deutschland“, das gab es nicht.
Fotos/Video: Thomas Kube