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Freitag, 08. Mai 2026 Mediadaten
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Übergabe der im Workshop gestalteten Protestplakate zur Ausstellung im Stadthaus: Gemeinsam mit Bürgermeister Daniel Hartmann präsentierten die Beteiligten die kreativen und eindringlichen Botschaften des Aktionstags. Von rechts: Evelyn Steinmeier, Madita Pecjak, Arslan Isakov, Claudia Müller (Stiftung Bethel), Bürgermeister Daniel Hartmann, Tobias Arndt, Maximilian Zimmermann, Gleichstellungsbeauftragte Nadine Nolte, Katrin Jäger (Der Paritätische NRW), Maximilian Bocklitz und Markus Alsweh.

Höxter (red). Im Rahmen des bundesweiten Aktionstags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung wurde in Höxter ein Workshop durchgeführt, der ein deutliches Zeichen für Teilhabe, Menschenrechte und gesellschaftlichen Zusammenhalt setzte. Organisiert wurde der Aktionstag vom Paritätischen Wohlfahrtsverband, Bethel regional, der Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatung sowie der Theaterwerkstatt Bethel. Die Aktion Mensch förderte das Projekt. Die im Rahmen der Aktion entstandenen Plakate wurden jetzt an Bürgermeister Daniel Hartmann übergeben und bildeten damit einen besonderen Höhepunkt der Veranstaltung.

Mit klaren Botschaften und eindringlichen Forderungen machten die Beteiligten deutlich, dass echte Gleichstellung noch nicht erreicht ist und weiterhin politisches Handeln erforderlich bleibt.

Bürgermeister Daniel Hartmann dankte den Teilnehmenden für ihr Engagement und die deutliche Positionierung: „Die Plakate zeigen eindrucksvoll, wo wir als Gesellschaft noch besser werden müssen. Diese Impulse nehme ich sehr ernst. Sie sind ein wichtiger Auftrag für Politik und Verwaltung.“

Zuvor hatten sich zum Aktionstag am 2. Mai zahlreiche Menschen mit und ohne Behinderung auf dem Wall im Bereich der Luisenstraße getroffen, um unter dem Motto „Menschenrechte sind nicht verhandelbar“ gemeinsam kreativ zu arbeiten und ihren Forderungen Ausdruck zu verleihen.

In einer offenen und engagierten Atmosphäre gestalteten die Teilnehmenden individuelle Protestplakate, die sowohl persönliche Erfahrungen als auch konkrete politische Anliegen widerspiegelten. Dabei wurde deutlich, dass im Alltag weiterhin zahlreiche Herausforderungen bestehen. Darunter fehlende Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt, Hürden im Bildungssystem und auf dem Wohnungsmarkt, Armut sowie gesellschaftliche Vorbehalte gegenüber Menschen mit Behinderung. „Anerkennung bedeutet für mich, nicht auf meine Behinderung reduziert zu werden. Ich will zeigen, was ich kann, und die gleichen Möglichkeiten bekommen wie alle anderen, auf dem Arbeitsmarkt und im Alltag.“, fordert Tobias Arndt.   „Ich wünsche mir Arbeitgeber, die offen sind und erkennen, dass wir mit unseren Erfahrungen und Perspektiven eine Bereicherung sind. Gerade erlebe ich leider, dass uns keine Chance geben wird“, ergänzt Maximilian Zimmermann.

Der Workshop bot neben dem kreativen Arbeiten auch Raum für Austausch und Begegnung mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern.

Die entstandenen Werke werden noch bis zum 22. Mai im Stadthaus Höxter ausgestellt und damit einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Foto: Stadt Höxter

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