Höxter (red). In der Woche vor den Osterferien verwandelte sich das König-Wilhelm-Gymnasium in einen lebendigen Treffpunkt der Kulturen, als Gastschülerinnen und -schüler aus Frankreich, Spanien und Tschechien gemeinsam mit vielen Schülerinnen und Schülern des KWG die diesjährige Europa-Woche der Schule gestalteten. Unter dem bewusst gewählten Motto „Europäische Vielfalt und Rassismus“ – passend zur bundesweiten Internationalen Woche gegen Rassismus – erlebten die Teilnehmenden eine Woche voller intensiver Begegnungen.
Den Auftakt bildeten eine Exkursion der tschechischen und spanischen Gäste zur Technischen Hochschule Lemgo sowie der Besuch einer Ausstellung über Fußball in der NS-Zeit, die eindringlich vor den Folgen von Ausgrenzung warnte. Nach der offiziellen Begrüßung durch Schulleiterin Heike Edeler setzte das Programm zahlreiche fachliche Akzente. André Lücking (Holon) gab Einblicke in Diversität in modernen Start-ups, während das EuropeDirect-Kontaktbüro Gütersloh in einem Workshop für die Gefahren von Deepfakes sensibilisierte. Besonders prägend war der direkte Austausch in den Kleingruppen, in denen die Jugendlichen über Rassismus-Erfahrungen in ihren Heimatländern diskutierten. Auch Bürgermeister Daniel Hartmann betonte bei seinem Empfang die enorme Bedeutung solcher Begegnungen für die Stadt Höxter. „Die Europa-Woche am König-Wilhelm Gymnasium hat einmal mehr gezeigt, wie lebendig und greifbar Europa wird, wenn junge Menschen aus verschiedenen Ländern zusammenkommen. In Höxter konnten wir erleben, wie aus Begegnungen Verständnis, aus Gesprächen Freundschaften und daraus ein starkes Gefühl für ein gemeinsames Europa entsteht.“
Abgerundet wurde die Woche durch Besuche im Heinz-Nixdorf-Museums-Forum zur Rolle der Frau in der IT, einer Auseinandersetzung mit jüdischem Leben im Jacob-Pins-Forum sowie kreativen Druckgrafik-Projekten. Dass diese inspirierenden Tage so reibungslos verliefen, ist dem engagierten KWG-Team um Organisator Dr. Krackl sowie seinen Kolleginnen Frau Ziemann, Frau Elsner, Frau Graßl, Frau Remmert und Frau Gabriel zu verdanken, die sich schon auf die nächste Europa-Woche im kommenden Schuljahr freuen.
Foto: KWG