Höxter (red). „Ein Herumtreiber entdeckt das Heilige – und schreibt ganz unprätentiös darüber“: So beschreibt der Der Spiegel das Buch von Tobias Haberl. Der Autor, selbst katholisch geprägt, setzt sich darin mit einer ebenso persönlichen wie gesellschaftlich relevanten Frage auseinander: Wie lässt sich im 21. Jahrhundert noch an Gott glauben?
Angesichts der vielfach kritisierten Missstände innerhalb der Kirchen erscheint diese Entscheidung alles andere als selbstverständlich. Haberl geht diesen Spannungen nicht aus dem Weg, sondern reflektiert sie offen und selbstkritisch. Gleichzeitig beschreibt er, warum der Glaube für ihn weiterhin eine Quelle von Halt, Trost und Hoffnung bleibt.
In einem Vortrag wird Haberl seine Gedanken vertiefen und zur Diskussion stellen. Dabei richtet er sich bewusst nicht nur an gläubige Christinnen und Christen, sondern ebenso an Atheisten und religiös Unentschlossene. Sein Ansatz: ehrlich, suchend und frei von Pathos.
Veranstaltet wird der Abend vom Evangelisches Forum Höxter in Kooperation mit der VHS Höxter. Der Vortrag findet am 28. April um 19 Uhr in der Aula der VHS statt. Der Eintritt beträgt 10 Euro, ermäßigt 5 Euro.
Foto: Tobias Haberl