Beverungen (red). Im Schulzentrum Beverungen haben sich Lehrkräfte und Schulleitungen beider weiterführender Schulen intensiv mit Zukunftstechnologien und dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Unterricht beschäftigt. Am 25. März 2026 fand dort eine schulübergreifende Fortbildung unter dem Titel „Fobizz & Künstliche Intelligenz nutzen – Grundlagen, Chancen, Grenzen und Herausforderungen für den Bildungsalltag erkennen und nutzen“ statt.
Organisiert im Rahmen des Projekts „BNE-Zukunftslandschaften“, richtete sich die Veranstaltung vor allem an rund 100 Lehrkräfte sowie die Schulleitungen des Gymnasiums Beverungen und der Sekundarschule im Dreiländereck. Auch Lehrkräfte der Grundschule nahmen an ausgewählten Workshops teil.
„Wir freuen uns, dass wir eine schulübergreifende Fortbildung mit 10 externen ModeratorInnen durch die Unterstützung der QuaLis (Qualitäts- und UnterstützungsAgentur – Landesinstitut für Schule) realisieren konnten“, erklärte Helga Lange, Schulleiterin der Sekundarschule, gemeinsam mit dem Team der Medienbeauftragten.
Auch Bürgermeister Tino Wenkel informierte sich vor Ort über Inhalte und Zielsetzungen der Fortbildung. Er hob die Bedeutung eines zeitgemäßen Umgangs mit Künstlicher Intelligenz im schulischen Kontext hervor. Die Stadt Beverungen unterstütze die Schulen organisatorisch und finanziell, um verlässliche Rahmenbedingungen für eine zukunftsorientierte Bildungsarbeit zu schaffen.
Praxisnahe Einblicke und Workshops zur KI im Unterricht
Den Auftakt bildete ein einführender Vortrag der Medienberater Herr Spieker, Herr Becker und Herr Pieper des Kreises Höxter. Sie vermittelten grundlegende Einblicke in die Themenfelder Künstliche Intelligenz, Datenschutz sowie die Nutzung des Tools Fobizz.
Im Anschluss folgten zwei Workshop-Phasen, in denen die Teilnehmenden praxisnah mit Anwendungen aus dem Bereich KI im Bildungsalltag arbeiteten. Die Bandbreite reichte von „Level-up-reading“ und argumentativem Schreiben mithilfe eines programmierten Chatbots bis hin zu Ideen für den Mathematikunterricht und Impulsen zur individuellen Differenzierung.
„Das war mal ein richtig bereichernder Tag mit tollen praktischen Tipps,“, freute sich Tanja Rencker. Die gewonnenen Erkenntnisse wurden am Nachmittag direkt in Teams und Fachgruppen aufgegriffen und in konkrete Unterrichtsvorhaben übertragen.
Vertiefung für Schulleitungen und regionale Vernetzung
Parallel dazu fand für Schulleitungen und erweiterte Schulleitungen ein vertiefender Workshop statt. Dieser wurde von Herrn Madzirov, einem erfahrenen Schulleiter und Experten für Künstliche Intelligenz im Unterricht, geleitet. Auch zahlreiche Führungskräfte aus dem Kreis Höxter nahmen daran teil.
Das Organisationsteam um Tanja Rencker (Didaktische Leitung, Sekundarschule), Marius Puchta (Digitalisierungsbeauftragter, Sekundarschule) und Franz Kanne (Digitalisierungsbeauftragter, Gymnasium) zeigte sich ebenso wie die Schulleitungen Helga Lange und Herr Kittel sehr zufrieden mit dem Verlauf der Fortbildung. Sie betonten die Bedeutung schulübergreifender Zusammenarbeit für die kontinuierliche Weiterentwicklung moderner Bildungsarbeit.
Auch die Prozessbegleiter des Projekts „BNE-Zukunftslandschaften“, D. Schiller und C. Schlenke, werteten die Veranstaltung als wichtigen Schritt für die weitere Kooperation der Beverunger Schulen.
Foto: RenT