Höxter (red). „Wir kommen daher aus dem Morgenland, wir folgen dem Stern, geführt von Gottes Hand“. Mit diesen Worten starteten die Sternsingerinnen und Sternsinger ihren Besuch im Stadthaus am Petritor. In ihren festlichen Gewändern als die Heiligen Drei Könige überbrachten sie den traditionellen Segen an die Stadtverwaltung.
Bürgermeister Daniel Hartmann hieß die Kinder herzlich willkommen und bedankte sich für ihr großes Engagement. Gemeinsam mit den Sternsingern klebte er den „20*C+M+B+26“-Segensaufkleber an die Tür des Stadthauses, ein Symbol für Segen und Schutz für das kommende Jahr.
Die Kinder berichteten dem Bürgermeister von ihrer diesjährigen Aktion, die unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ steht. Damit machen sie auf die Not von Millionen Kindern weltweit aufmerksam, die arbeiten müssen, statt die Schule zu besuchen. Die Spenden der Sternsinger unterstützen Projekte, die Kinder aus ausbeuterischen Arbeitsverhältnissen befreien und ihnen Zugang zu Bildung ermöglichen, unter anderem in Bangladesch.
Am kommenden Wochenende werden wieder viele Sternsingerinnen und Sternsinger durch die Straßen Höxters und seiner Ortschaften ziehen, um den Segen zu bringen und auf die weltweite Not von arbeitenden Kindern aufmerksam zu machen.
Nach dem Segensritual lud Bürgermeister Hartmann die Sternsinger zu einer kleinen Stärkung ein und überreichte ihnen als Dankeschön kleine Präsente. „Der Besuch der Sternsinger ist für uns alle ein besonderes Ereignis. Es zeigt, wie wichtig Mitgefühl und Solidarität sind und in diesem Jahr besonders, dass Kinder überall das Recht auf Bildung haben“, betonte Hartmann.
Die Sternsingeraktion ist die größte Solidaritätsinitiative von Kindern für Kinder weltweit. Sie bringt nicht nur Gottes Segen, sondern schenkt Kindern in schwierigen Lebenssituationen Hoffnung und Perspektiven.
Foto: Stadt Höxter