Höxter (red). Der SPD-Ortsverein Höxter hat das Thema Radverkehr in der Fußgängerzone erneut auf die politische Agenda gebracht. Hintergrund seien zahlreiche Hinweise und Beschwerden von Bürgerinnen und Bürgern, die sich über zunehmende Gefahren durch Radfahrerinnen und Radfahrer beklagt hätten. Besonders im Bereich Marktplatz, Springbrunnen und Wasserspiel stelle sich die Fußgängerzone zunehmend als Gefahrenzone dar.
Gefahren für spielende Kinder
Immer häufiger würden Radfahrende in hoher Geschwindigkeit durch die Marktstraße fahren. Vor allem kleine Kinder, die im Bereich der Wasserspiele spielen, seien dadurch stark gefährdet. Ein aktueller Vorfall habe verdeutlicht, wie hoch das Gefahrenpotenzial sei. Ein bloßer Appell zu mehr Rücksichtnahme reiche nach Ansicht des Ortsvereins nicht mehr aus.
Bürgerantrag für neue Regelung
Der SPD-Ortsverein hat daher einen Bürgerantrag gestellt, um den Ratsbeschluss aus dem Jahr 2016 zur Öffnung der Fußgängerzone für den Radverkehr einzuschränken. Demnach solle während der Ladenöffnungszeiten das Radfahren in der Fußgängerzone untersagt werden. Durch Zusatzschilder mit dem Hinweis „Fahrräder und E-Scooter außerhalb der Ladenöffnungszeiten frei“ könnte die Regelung klar erkennbar gemacht werden.
Weiteres Vorgehen
Mit dem Antrag habe sich der SPD-Ortsverein an Bürgermeister Daniel Hartmann gewandt. Dieser solle das Anliegen den zuständigen Gremien zur weiteren Beratung vorlegen. Ziel sei es, die Sicherheit in der Fußgängerzone spürbar zu erhöhen.