Warburg/Kreis Höxter (TKu). Bei den Leistungswettkämpfen der Feuerwehren des Kreises Höxter in Warburg haben am Wochenende mehr als 53 Gruppen aus dem gesamten Kreisgebiet ihr Können unter Beweis gestellt. Austragungsort war das Gelände rund um das Feuerwehr-Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Warburg, auf dem die Feuerwehrkameradinnen und -kameraden verschiedene praktische und theoretische Aufgaben absolvieren mussten. Im Mittelpunkt stand dabei ein klassischer Löschangriff, bei dem Schnelligkeit, Präzision und Teamarbeit gefragt waren. Darüber hinaus mussten die Teilnehmer Fragen rund um Feuerwehrwissen und Einsatzabläufe beantworten. Auch ein Erste-Hilfe-Teil gehörte zum Leistungsnachweis dazu. Zusätzlich wurden Knoten und Stiche geprüft, grundlegende Fertigkeiten, die im Feuerwehrdienst eine wichtige Rolle spielen.
Die Wettbewerbe dienten nicht nur der Leistungsüberprüfung, sondern auch der Weiterbildung und dem kameradschaftlichen Austausch zwischen den Wehren aus dem gesamten Kreis Höxter. Zahlreiche Zuschauer verfolgten die Übungen und feuerten die Gruppen an. Bei der Veranstaltung in Warburg handelte es sich bereits um den zweiten Leistungsnachweis im Kreis Höxter. Zuvor hatte im Nordkreis im Bereich Nieheim bereits eine ähnliche Veranstaltung stattgefunden, an der etwa 40 Gruppen teilgenommen hatten. Kreisbrandmeister Stefan Nostiz und die weiteren Organisatoren zeigten sich zufrieden mit dem Ablauf der Wettbewerbe und lobten das hohe Engagement der ehrenamtlichen Einsatzkräfte. Die Leistungsnachweise seien ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung und stärkten zugleich den Zusammenhalt innerhalb der Feuerwehren im Kreis Höxter. Wie wichtig diese Ausbildung der Feuerwehren ist, zeigte sich im realen Leben, denn gleich zweimal musste die Freiwillige Feuerwehr Warburg ausrücken während der Wettkämpfe, die der Löschzug der Kernstadt ausgerichtet hatte: ein Verkehrsunfall auf der Autobahn und ein Gefahrgutunfall im Stadtgebiet auf dem Bahnhof mussten bewältigt werden. „So kann das erlernte Wissen gleich angewendet werden“, hieß es während der Wettkämpfe von den Schiedsrichtern.
Fotos: Thomas kube