Lüchtringen/Holzminden (TKu). In der Nacht zum Samstag, 10. Januar, ist es auf der Landesstraße 550 zwischen Lüchtringen und Holzminden zu einem Verkehrsunfall gekommen, bei dem ein Großaufgebot der Einsatzkräfte alarmiert worden ist, aber niemand verletzt wurde. Gegen 1.15 Uhr am frühen Samstagmorgen wurden die Löschgruppe Lüchtringen sowie der Löschzug Höxter zu einem vermeintlich schweren Verkehrsunfall mit Beteiligung eines Lkw auf die L550 alarmiert. Nach ersten Meldungen sollte ein Lkw verunglückt sein, zudem war von einer eingeklemmten Person die Rede. Vor Ort stellte sich die Lage jedoch weniger dramatisch dar: Ein Pkw war aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen, prallte in einer Linkskurve aus Richtung Holzminden kommend gegen die Leitplanke und kam anschließend quer auf der Fahrbahn zum Stehen. Entgegen der ersten Meldungen war kein Lkw beteiligt. Die zwei Insassen, darunter eine junge Frau, blieben glücklicherweise unverletzt.
Ein Rettungswagen sowie ein Notarzt waren vorsorglich mit alarmiert worden, konnten jedoch ohne weitere Maßnahmen wieder abrücken. Die Feuerwehr musste nicht eingreifen, abgesehen von der Absicherung der Unfallstelle und des Pkw. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich um einen Alleinunfall. Als mögliche Unfallursache wird überfrierende Nässe vermutet. Im Laufe der Nacht waren die Temperaturen deutlich gesunken, sodass feuchte Fahrbahnabschnitte stellenweise vereist waren. Feuerwehr und Polizei warnen in diesem Zusammenhang eindringlich vor glatten Straßen in den Nacht- und frühen Morgenstunden. Besonders bei fallenden Temperaturen könne es unvermittelt zu gefährlicher Glätte durch überfrierende Nässe kommen. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, ihre Geschwindigkeit den Witterungsverhältnissen anzupassen und besondere Vorsicht walten zu lassen.
Foto: Thomas Kube